Berwangen: Gemeinde Kirchardt

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1225 Jahre alt

Berwangen ist 1225 Jahre alt. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort am 16. Februar 793 im Lorscher Codex. Nach der Urkunde Nr. 3522 des Klosters Lorsch schenkte Frau Hilteburc diesem Kloster das Dorf Berwangen im Elsenzgau in seiner unveränderten Gesamtheit. Der Name Berwangen wird entweder als "Schweinefeld" oder "Beerenfeld" gedeutet.

Aus dem Kreis der wohlhabenden Bauern entstand ein Ortsadel, der den Markgrafen von Baden im Spätmittelalter angesehene und einflussreiche Beamte stellte. So wird im Jahre 1379 ein Albrecht von Berwangen als "oberster Amtmann zu Baden" bezeichnet. Nach dem Aussterben der Herren von Berwangen - sie werden letztmals 1497 urkundlich erwähnt - kam der Ort über die Herren von Helmstatt in den Besitz des Grafen von Neipperg. Bevor Berwangen im Jahre 1806 zum Großherzogtum Baden kam, gehörte es zum Ritterkanton Kraichgau.

Seit 1875 sind die Grafen von Neipperg Alleininhaber des Kirchenpatronats. Auch Berwangen war früher stark Iandwirtschaftlich orientiert. Das Kriegssteuerkataster von 1807 weist aber aus, dass Berwangen schon damals bei 776 Einwohnern etliche Gewerbetreibende und Handwerker hatte, die nur noch nebenbei Landwirtschaft betrieben. Nach dem Zweiten Weltkrieg versuchte die Gemeinde weitere Gewerbebetriebe in den Ort zu bekommen. Dazu wurde neben Wohnbaugelände auch Gewerbe- und Industriegelände bereitgestellt.

Mit die bedeutendsten Projekte noch dem Zweiten Weltkrieg waren der Bau der zentralen Wasserversorgungsanlage (dadurch wurden die bis dahin betriebenen Einzelbrunnen ersetzt) sowie der Neubau einer Kultur- und Sporthalle. Die Einweihung beider Projekte erfolgte im Rahmen einer gemeinsamen Feier im Januar 1958. Weitere wichtige Bauprojekte waren der Neubau des Kindergartens "Höhenstraße" 1971/72 sowie der Neubau der Leichenhalle (1978). 1971 wurde Berwangen auf freiwilliger Basis als Ortsteil in die Gemeinde Kirchardt eingegliedert. In Berwangen konnte mit Mitteln der Dorfentwicklung in den letzten Jahren im Ortskern das äußere Erscheinungsbild wesentlich verbessert werden. Herausragende Beispiele dieser Veränderung sind hier der Dorfplatz, der Bereich Maiergasse und insbesondere die Ortsdurchfahrt im Zuge der Salinenstraße.